Die eigene Praxis in Brandenburg eröffnen

Viele Ärzt*innen träumen von der eigenen Praxis. In Brandenburg können Allgemeinmediziner*innen und Fachärzt*innen ihren Traum in die Tat umsetzen. Denn Landärzt*innen mit ganz unterschiedlichen Fachrichtungen werden in der Mark dringend gebraucht und von den Menschen vor Ort besonders wertgeschätzt. Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) und die Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg (LKB) werben deshalb mit der Landärztekampagne „Ich feier Dich voll!“ um Mediziner*innen für Hausarzt- und Facharztpraxen, aber auch für Kliniken und den öffentlichen Gesundheitsdienst im ländlichen Brandenburg.

Das idyllische Brandenburg bietet Ärzt*innen abseits des Großstadttrubels spannende berufliche Perspektiven. Vor allem Mediziner*innen, die sich als Vertragsärzt*in niederlassen möchten, sind in Brandenburg goldrichtig. Kommunen helfen gern, eine passende Immobilie für die eigene Praxis zu finden. Und im Gegensatz zur nahe gelegenen Hauptstadt gibt es in Brandenburg auch erschwinglichen Wohnraum und ausreichend Kitaplätze für den Familiennachwuchs.

eigene Praxis in Brandenburg

Erste Schritte auf dem Weg zur eigenen Praxis
Wer in Brandenburg eine eigene Praxis eröffnen möchte, muss sich zunächst ins Arztregister eintragen lassen und einen Antrag auf Zulassung als Vertragsärzt*in stellen. Die KVBB hat alle relevanten Formulare und Regelungen zur eigenen Arztpraxis übersichtlich zusammengestellt. Ist die Praxis eröffnet, müssen Ärzt*innen in Brandenburg 25 Sprechstunden pro Woche anbieten, um den vollen Versorgungsauftrag zu erfüllen. Gesetzlich möglich ist auch ein reduzierter Versorgungsauftrag von 18,5 bis zu 6 Sprechstunden wöchentlich. Eine Regelung, von der vor allem Mediziner*innen mit kleinen Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen profitieren.

eigene Praxis in Brandenburg

Fördermittel für Mediziner*innen in Brandenburg
Finanziell gesehen brauchen sich angehende Praxisinhaber*innen in Brandenburg keine Sorgen machen. Im ambulanten Bereich unterstützt die KVBB Mediziner*innen, die in Förderregionen sowie Regionen mit festgestellter bestehender oder drohender Unterversorgung eine Praxis eröffnen, mit Sicherstellungszuschlägen und Investitionszuschüssen.

Sicherstellungszuschläge: In Regionen mit sogenannter festgestellter bestehender Unterversorgung bekommen Vertragsärzt*innen besonders hohe Zuschüsse für ihre Praxis – bei einer Übernahme 25.000 € und bei einer Neugründung 20.000 €. Wer eine bestehende Arztpraxis als Zweigpraxis weiterführt, hat Anspruch auf 10.000 Euro. Die Eröffnung einer Zweigpraxis wird mit 7.500 € gefördert.

Investitionskostenzuschüsse: Wer eine Praxis übernimmt oder neu gründet, muss investieren. Die KVBB greift Vertragsärzt*innen dabei mit Investitionskostenzuschüssen unter die Arme, wenn sie ihre Patient*innen mindestens 5 Jahre vor Ort versorgen. Auch für Zweigpraxen und Anstellungen gibt es Zuschüsse.

In den Brandenburger Förderregionen erhalten Vertragsärzt*innen einen Investitionskostenzuschuss in Höhe 30.000 Euro bei der Übernahme oder Neugründung einer Praxis sowie bei der Anstellung von Fachärzt*innen. Im Fall der Eröffnung oder Weiterführung einer Praxis als Zweigpraxis liegt die Fördersumme bei 20.000 Euro. Zur Förderung von Kooperationen bekommen Niedergelassene einmalig 5.000 Euro, wenn sie andere Vertragsärzt*innen in den eigenen Räumlichkeiten eine Zweigpraxis betreiben lassen.

Umfassendes Informationsangebot für Brandenburger Landärzt*innen
Einen guten Überblick zu den wichtigsten Informationen rund um die Eröffnung und Übernahme einer Praxis in Brandenburg bietet die Website der Landärztekampagne „Ich feier Dich voll!“. Zwei Brandenburger Ärzt*innen – Dr. med. Hiwa Dashti und Dr. med. Inis Schönfelder – erzählen dort in persönlichen Storys, warum sie so gerne als Landärzt*in arbeiten. Überzeugen Sie sich selbst!

Bei konkreten Fragen rund um die Fördermöglichkeiten für Haus- und Fachärzt*innen in Brandenburg hilft die KVBB-Niederlassungsberaterin Elisabeth Lesche gerne weiter, entweder telefonisch (0331/982298-22) oder via E-Mail (ichfeierdichvoll@kvbb.de).


Mehr über die Kampagne gibt es unter anderem hier. 

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