Kampfansage an das Besetztzeichen

Arzttermine vereinbaren

Arzttermine vereinbaren kann manchmal ganz schön schwierig werden, wenn die Praxis nicht zu erreichen ist.

Das hat jeder schon einmal erlebt: man will seine Arztpraxis erreichen – vielleicht um einen Termin zu vereinbaren oder auch nur wegen eines Rezeptes fragen – und dann ist besetzt. Wie oft probiert man es dann und wie wahrscheinlich ist es, dass beim nächsten Mal nicht auch wieder besetzt ist? Jackson Mobile will dieses Problem lösen und schafft mit DocMob eine Möglichkeit zur besseren Erreichbarkeit der Praxen.

Möglich wird dies durch einen Praxislink, den man per SMS erhält, falls man bei einem Anruf auf ein Besetztzeichen stößt. Der Prozess startet immer mit dem Anruf unter der Praxisnummer. Das System ermittelt, ob der Anruf aus dem Mobilnetz kommt oder vom Festnetz. Mobilnummern werden zu einem Ansagemenü geroutet, wo die einzelnen Möglichkeiten vorgestellt werden.

Über die Nummerntasten oder gesprochene Ansagen navigiert der User zu seinem gewünschten Dienst und erhält sofort per SMS den Link zu seiner individuellen Mobilpage. DocMob kann unique Links per SMS an die User versenden, das heißt jeder hat einen eigens kreierten Link und kann so auf Mobilpages gelangen, die ganz individuellen Content für ihn bereithalten oder individuelle Daten vom User zurückgeben können.

Der Schlüssel dazu ist die Mobilfunknummer, die in diesem Fall wie eine persönliche ID fungiert. Diese Webseiten können unterschiedliche Aufgaben übernehmen, zum Beispiel beim Wunsch, einen Termin zu vereinbaren, auf die entsprechende Seite eines Online-Dienstes weiterleiten oder, beim Wunsch nach einem Folgerezept, die Informationen welcher Patient welches Medikament benötigt an die Praxis übermitteln. Auch allgemeine Informationen, was zum Beispiel im Vorfeld einer Untersuchung zu beachten ist, werden gesammelt für den User bereitgestellt.

Festnetzanrufer werden über den erweiterten Service für Anrufe aus dem Mobilnetz informiert und wieder zu der Praxisnummer geroutet.

Auch wenn sich dies zunächst so anhört als würden die eigenen Daten an Dritte weitergegeben, wird die Kommunikation des Links via SMS als besonders sicher eingestuft. Das System ermittelt DOS-Attacken, registriert also wenn ein Link mehr als dreimal aufgerufen wird, und kann den betroffenen Link sofort sperren, sodass ein Virenangriff unmöglich ist. Allerdings macht es auch für Angreifer meist keinen Sinn, einen uniquen Link anzugreifen. Alle Daten werden auf Servern der Deutschen Telekom in Deutschland gehostet und sind für jeden Kunden einzeln abgeschottet. Damit verspricht das System hundertprozentige Sicherheit und ist DSGVO-konform.

Einzelne Praxen sind mit DocMob schon im Einsatz, in Hamburg, Düsseldorf sowie im St.Joseph Krankenhaus in Berlin. Letztere haben ein System, das die Vorsorgetermindisposition organisiert, da dies die geburtenstärkste Entbindungsklinik Deutschlands ist. Die einzige Voraussetzung, die eine Praxis erfüllen muss, um DocMob nutzen zu können, ist ein geeigneter Telefonanschluss. Das wird im Vorfeld recherchiert und wenn ein solcher Anschluss vorliegt, finden alle weiteren Installationen außerhalb der Praxis-Infrastruktur statt und verursachen dort keinerlei Aufwand. In Pilotversuchen wurde bereits bestätigt, dass sich die Erreichbarkeit der Praxen durch den Einsatz des Systems signifikant erhöht hat.


Weitere Informationen zu DocMob gibt es auf der Website des Unternehmens.

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